Wohnungssuche Ratgeber: Die versteckten Kosten im Blick

Mieter sollten einige Punkte beachten, wenn sie auf der Suche nach einem neuen Wohnverhältnis sind. Durch die Beauftragung eines Maklers wird die Wohnungssuche teurer, als wenn der Suchende selbstständig in der Zeitung oder im Internet nach potenziellen Angeboten sucht. Da beim Makler eine Provision fällig wird. Beim Abschluss eines Mietvertrages verlangen viele Vermieter eine Auskunft über das Einkommen, dies sollte wahrheitsgetreu ausgefüllt und nicht beschönigt werden. Bei falschen Angaben kann dem Mieter fristlos gekündigt werden. Der Vermieter sollte bei einer Wohngemeinschaft oder bei einem Untermieter zuvor über die Situation aufgeklärt werden. Bei einem Bezug einer Wohnung von mehreren Mietern, klärt jeder Mietverein über Vor-und Nachteile der Person die den Vertrag unterschriebt auf. Die Abschlagszahlungen für die Nebenkosten sollten realitätsnah angesetzt werden, da am Jahresende eine hohe Nachzahlung anstehen könnte. Die Betriebskosten können den eigentlich niedrigen Wohnungspreis in die Höhe treiben.

Kaution

Die Kaution kann auf ein Kautionskonto eingezahlt werden. Die Höhe von drei Nettokaltmieten darf eine Mietsicherheit nicht überschreiten. Diese kann in drei Raten abgezahlt werden, vorbei die erste Rate von Beginn des Mietverhältnisses ansteht. Durch eine erteilte Einzugsermächtigung kann der Vermieter die Raten von dem Konto des Mieters abbuchen oder der Mieter richtet einen Dauerauftrag ein. In der Regel laufen Mietverträge für eine unbestimmte Dauer, sie enden meistens erst, wenn einer der zwei Vertragsparteien den Mietvertrag fristgerecht kündigt. Der Vermieter braucht für eine Kündigung aber einen berechtigten Grund. Gesetzliche Kündigungsgründe wären: Störung des Hausfriedens, Eigenbedarf, Vertragsverstöße wie Nichtzahlung oder unregelmäßige Zahlungen. Der Mieter kann ohne Gründe den Mietvertrag kündigen.