Wohnen im Alter

Einige Umfragen zeigten, dass die meisten Menschen im Alter in den eigenen Vier Wände wohnen bleiben wollen. Es gibt viele Projekte, die diesen Wunsch, älteren Menschen erfüllen, beispielsweise durch einen Zusammenschluss mit anderen Menschen um eine Altenwohngemeinschaft zu gründen. Viele Vereine z.B. der Paritätischen Wohlfahrtsverband beschäftigen sich mit dem Thema Wohnen im Alter und versuchen zu helfen, was ihnen meistens auch gelingt. Nützliche Informationen können Suchende auch im Internet finden. Die meisten Menschen wollen sich im Alter nicht einer neuen Umgebung anpassen und eingewöhnen. Sie wollen so gut es geht selbstständig bleiben und ihr Leben würdevoll leben. Die Lebensqualität soll nicht eingeschränkt sein, sodass die Senioren ihren Lebensabend genießen können.

Neue Formen des Wohnens

Weil viele Frauen im Alter alleine zurückbleiben, aber auch Ehepaare die das große Haus nicht mehr alleine bewältigen können, suchen nach Alternativen zu Seniorenheimen oder -residenzen.
Wichtige Anlaufstellen sind dabei Vereine vor Ort oder das Internet. Zu diesem Thema äußert sich auch das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und zeigt auf seiner Homepage Informationen über Fördermöglichkeiten auf. Barrierefreies Bauen zählt zu einer wichtigen Priorität. Dafür werden Darlehen beispielsweise für einen Umbau zu einer barrierefreien Wohnung gefördert. Um älteren Menschen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen, fördert das Land NRW seit 2003 Einrichtungen, die sich um solche Menschen kümmern. Folgende Einrichtungen werden zudem noch gefördert: Gruppenwohnungen mit Gemeinschaftsräumen und separaten Appartements, Gruppenwohnungen mit einzelnen Zimmern oder Gemeinschaftsräumen, stationär betreute Pflegewohnplätze in dem Zusammenhang des Mitwohnungsausbaues und die Anpassung bzw. Modernisierung bestehender Altenwohn- und Pflegeheimen.