Mit der richtigen Kücheneinrichtung Energiekosten senken

Moderne Küche mit geringem Energieverbrauch

Kühlschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine erleichtern die Hausarbeit – ein Leben ohne sie ist in deutschen Küchen unvorstellbar. Doch genau ihr

ist einer der wesentlichen Kostenfaktoren in der Stromrechnung. Das Einsparpotenzial ist bei der Wahl der richtigen Elektro-Großgeräte groß. Die nachfolgende Checkliste zeigt, wie auch ohne Verzicht auf die nützlichen Helfer die Kosten reduziert werden können.

 

Die Stromrechnungen steigen – ein Austausch der Stromfresser bringt Abhilfe

Jahr für Jahr wird unsere Stromrechnung höher. Eine Statistik über den monatlichen durchschnittlichen Stromverbrauch eines deutschen Dreipersonenhaushaltes in den Jahren 1998 bis 2014 zeigt, dass Mitte 2014 die Stromrechnung 84,96 Euro betrug. Im Jahr 2000 waren es noch 40,66 Euro!

Und mit Abstand den größten Anteil am häuslichen Stromverbrauch haben elektrische Haushalts-Großgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank & Co. Sie machen zwischen 25 bis 45 Prozent des Energiebedarfs eines Privathaushalts aus. Daher ist hier das Einsparpotenzial enorm und es lohnt sich bereits mittelfristig, alte Stromfresser gegen energieeffizientere auszutauschen.

Alte Geräte

Alte Geräte

Eine Faustregel sagt, dass ältere Elektrogeräte, die zehn Jahre und mehr auf dem Buckel haben, so viel Strom verbrauchen, dass sich ein Austausch durch modernere Geräte innerhalb recht kurzer Zeit wieder amortisiert. So verbraucht beispielsweise ein zehnjähriger Gefrierschrank bis zu 70 Prozent mehr Energie als modernere Geräte. Bei Wäschetrocknern und Kühl-Gefrierkombinationen liegt das Einsparpotenzial bei 60 Prozent, bei Kühlschränken 50 Prozent und bei Waschmaschinen und Geschirrspülern sind immerhin bis zu 40 Prozent drin. Zu dem kommt, dass moderne Spül- und Waschmaschinen außerdem weniger Wasser benötigen.

Energieeffizienzklasse beim Neukauf beachten!

Um nun auch mit einem Neukauf tatsächlich Energie zu sparen, muss auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Haushaltsgeräte sind in die Klassen A bis G eingeteilt. Und die Unterschiede bezüglich des Stromverbrauchs sind enorm: Ein Wäschetrockner der Klasse A benötigt beispielsweise nur etwa halb so viel Energie wie ein Gerät der Klasse C. Wer also beim Neukauf einer auf die Energieeffizienzklasse A und Schleuderwirkung A achtet, reduziert seine nächste Stromrechnung.Onlineshops wie Quelle.de liefern da mittlerweile sehr schöne Filterfunktionen.

Abweichend zu der oben genannten Klassifizierung werden Kühl- und Gefrierschränke in andere Klassen unterschieden. Hier sind die Modelle mit der Klasse A+++ die Geräte mit dem geringsten Strombedarf – sie verbrauchen etwa 60 Prozent weniger Strom.

Diese Tipps helfen beim Stromsparen:

  • Neukauf Kühlschrank- Jeder Liter mehr Nutzinhalt kostet auch mehr Strom. Kühlschränke ohne Gefrierfach senken den Stromverbrauch um ein Drittel.
  • Standort Kühlschrank – Kühlschränke niemals neben einen Herd oder andere Wärmequellen platzieren und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Durch einen Abstand zur Wand kann warme Luft entweichen!
  • Kühltemperatur – Eine mittlere Temperatur von sieben Grad Celsius reicht vollkommen.
  • Elektroherd – Profis kochen nicht ohne Grund auf Gasherden. Da die Hitze effizienter eingesetzt wird, haben Gasherde geringere Energiekosten.
  • Elektroherd Topfwahl – Immer den kleinsten Topf zum Kochen wählen und auf die passende Herdplatte stellen. Nur drei Zentimeter weniger Topfdurchmesser spart ein Drittel der Energie.
  • Waschmaschine – Maschine immer voll beladen, auch Spartasten bringen nicht. Und auch mit der Temperaturwahl kann Geld gespart werden. Normal verschmutzte Wäsche wird bereits bei 30 Grad sauber, für stärker verschmutzte reichen 60 Grad.

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