Brennholz richtig lagern

Gerade in den kalten Herbst- und Wintermonaten freuen sich wieder viele Kaminbesitzer darauf, einige Holzscheite zu holen, um diese für ein warmes Feuer in den Kamin zu legen. Damit das Feuer am Ende auch herrlich im Kamin flackern kann, sollte das Brennholz natürlich vorab ordentlich gelagert werden. Diese kleine Übersicht zeigt, welche Möglichkeiten es für die sichere Lagerung von Brennholz gibt.

Auf die richtige Lagerung kommt es an

Wer im Herbst oder Winter ein nettes Feuer im Kamin haben möchte, der sollte mit der Lagerung vom Brennholz bereits in den Frühjahrsmonaten beginnen. Der frühe Zeitpunkt ist deshalb wichtig, damit das frisch geschlagene Holz genügend Zeit hat zu trocknen. Die meisten frischgeschlagenen Holzsorten haben einen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 70 und 199 Prozent. Damit am Ende der optimale Feuchtigkeitsgrad von etwa 20 Prozent für das optimale Heizen heraus kommt, muss das Brennholz gut gelagert werden. Dazu gibt es ganz unterschiedliche Varianten.

Lagerung von Brennholz im Freien

Bei der Brennholzlagerung unter freiem Himmel übernehmen Sonne, Wind und Wetter das Trocknen der Hölzer. Hier kann die Wartezeit bis das Holz den gewünschten Trocknungsgrad von rund zwanzig Prozent hat, rund 1 bis 3 Jahre dauern, was insbesondere von der Holzart und davon abhängig ist, wo das Holz gelagert wird. Die meisten lagern das Holz entweder im Wald oder auf Rundholzplätzen. Zum Heizen sollte dieses Holz dann spätestens nach vier Jahren genutzt werden.

Das Lagern von Brennholz in geschlossenen Räumen

Auf eine Lagerung des Brennholzes in geschlossenen Räumen, wie beispielsweise einem Keller oder einer Garage sollte man verzichten. Hier gibt es nicht genügend Luft zum Trocknen des Holzes, was am Ende dazu führen kann, dass das Holz verschimmelt oder von Pilzen übersät wird.

Die Brennholzlagerung entlang einer Hauswand

Diese Art der Brennholzlagerung kann man heute an relativ vielen Hauswänden finden. Dort sind meistens auf der Südseite des Hauses große Stapel Brennholz aufgeschichtet, die dann nach und nach trocknen. Wer diese Lagerung für sein Holz bevorzugt, sollte beim stapeln darauf achten, das zwischen der Häuserwand und dem Brennholzstapel etwa 5 bis 10 cm Platz ist, damit genügend Luft um das Holz wehen kann. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass der Stapel möglichst auf einem trockenen Untergrund mit der schmalen Front nach vorne zur Wetterseite gestapelt wird und dass es eine Überdachung gibt. Das Dach ist wichtig, damit kein Regen von oben das bereits trockene Holz wieder feucht werden lässt.

Holzmiete als Lagerung von Brennholz

Die Holzmiete ist ein runder, meilerförmiger Holzstapel mit einem Durchmesser von etwa 3 bis 4 Meter. Dieser besteht aus 2 bis 3 aufgeschichteten Holzringen, in deren Mitte Stückholz geschüttet wird. Um die Holzmiete vor Regen zu schützen, kann man sie mit einer festen Plane oder dicken Brettern im oberen Rand verschließen.

Das Kaminholzregal für die Lagerung von Brennholz

Wer sein Holz für den Kamin im Garten trocken lassen möchte, der sollte hier formschöne Kaminholzregale mit einem Dach verwenden. Wer dieses Regal nicht selbst zusammen bauen möchte, der kann sich in jedem Baumarkt einen fertigen Bausatz für diese Regale besorgen. Beim Aufbau selbst sollte man auch darauf achten, dass Regal gut im Boden zu befestigen, damit es nachher nicht vom Wind erfasst und die Brennhölzer aus dem Regal gefegt werden können. Neben der Lagerung von Brennholz bietet ein solches Kaminholzregal auch den Vorteil, dass es prima als Sichtschutz – verwendet werden kann. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Vögel es auch als Nistplatz nutzen.